Unterschied zwischen Wasserstoffbrücken und ionischen Bindungen

Wasserstoffbrücken und ionische Bindungen

Chemische Bindungen halten Atome und Moleküle zusammen. Bindungen sind wichtig, um das chemische und physikalische Verhalten von Molekülen und Atomen zu bestimmen. Wie vom amerikanischen Chemiker G. N. Lewis vorgeschlagen, sind Atome stabil, wenn sie in ihrer Valenzschale acht Elektronen enthalten. Die meisten Atome haben weniger als acht Elektronen in ihren Valenzschalen (außer den Edelgasen in der Gruppe 18 des Periodensystems); daher sind sie nicht stabil. Diese Atome neigen dazu, miteinander zu reagieren, um stabil zu werden. Somit kann jedes Atom eine Edelgaselektronikkonfiguration erreichen. Ionische Bindung ist eine solche chemische Bindung, die Atome in chemischen Verbindungen verbindet. Wasserstoffbrücken sind intermolekulare Anziehungen zwischen Molekülen.

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Wasserstoffbrücken

Wenn Wasserstoff an ein elektronegatives Atom wie Fluor, Sauerstoff oder Stickstoff gebunden ist, entsteht eine polare Bindung. Aufgrund der Elektronegativität werden die Elektronen in der Bindung stärker vom elektronegativen Atom als vom Wasserstoffatom angezogen. Daher wird das Wasserstoffatom partiell positiv geladen, während das elektronegativere Atom eine teilweise negative Ladung erhält. Wenn zwei Moleküle mit dieser Ladungstrennung nahe beieinander liegen, wird eine Anziehungskraft zwischen Wasserstoff und dem negativ geladenen Atom auftreten. Diese Attraktion ist als Wasserstoffbrücken bekannt.

Wasserstoffbrücken sind relativ stärker als andere Dipolwechselwirkungen und bestimmen das molekulare Verhalten. Zum Beispiel haben Wassermoleküle eine intermolekulare Wasserstoffbindung. Ein Wassermolekül kann mit einem anderen Wassermolekül vier Wasserstoffbrückenbindungen bilden. Da Sauerstoff zwei einsame Paare hat, kann er zwei Wasserstoffbrücken mit positiv geladenem Wasserstoff bilden. Dann können die beiden Wassermoleküle als Dimer bekannt sein. Jedes Wassermolekül kann aufgrund der Wasserstoffbindungsfähigkeit mit vier anderen Molekülen verbunden werden. Dies führt zu einem höheren Siedepunkt für Wasser, obwohl ein Wassermolekül ein niedriges Molekulargewicht hat. Daher ist die Energie, die benötigt wird, um die Wasserstoffbrückenbündel zu brechen, wenn sie in die Gasphase übergehen, hoch. Außerdem bestimmen Wasserstoffbrücken die Kristallstruktur von Eis. Die einzigartige Anordnung des Eisgitters hilft, auf dem Wasser zu schwimmen und schützt somit das Wasserleben in der Winterzeit. Anders als diese Wasserstoffbindung spielt eine wichtige Rolle in biologischen Systemen. Die dreidimensionale Struktur von Proteinen und DNA beruht ausschließlich auf Wasserstoffbrücken. Wasserstoffbrücken können durch Erwärmung und mechanische Kräfte zerstört werden.

Ionische Bindungen

Atome können Elektronen gewinnen oder verlieren und negative bzw. positive geladene Teilchen bilden. Diese Teilchen werden Ionen genannt.Es gibt elektrostatische Wechselwirkungen zwischen den Ionen. Ionische Bindung ist die Anziehungskraft zwischen diesen entgegengesetzt geladenen Ionen. Die Stärke der elektrostatischen Wechselwirkungen wird weitgehend durch die Elektronegativitäten der Atome in einer ionischen Bindung beeinflusst. Die Elektronegativität gibt eine Messung der Affinität der Atome zu Elektronen an. Ein Atom mit hoher Elektronegativität kann Elektronen von einem Atom mit niedriger Elektronegativität anziehen, um eine ionische Bindung zu bilden. Zum Beispiel hat Natriumchlorid eine ionische Bindung zwischen Natriumionen und Chloridionen. Natrium ist ein Metall; daher hat es eine sehr niedrige Elektronegativität (0. 9) im Vergleich zu Chlor (3. 0). Aufgrund dieses Elektronegativitätsunterschieds kann Chlor ein Elektron aus Natrium anlocken und Cl- und Na + -Ionen bilden. Beide Atome erhalten dadurch die stabile Edelgaselektronik. Cl- und Na + werden durch anziehende elektrostatische Kräfte zusammengehalten und bilden so eine ionische Bindung.

Was ist der Unterschied zwischen Wasserstoffbrücken und Ionenbrücken?

• Ionische Bindungen werden in ionischen Verbindungen erzeugt. Wasserstoffbrücken sind intermolekulare Bindungen.

• Ionische Bindungen sind stärker als Wasserstoffbrücken.

• Um eine Wasserstoffbrücke zu haben, sollte ein Wasserstoffatom vorhanden sein. Ionische Bindungen können zwischen jedem Metall- und Nichtmetallatom auftreten.

• Ionische Bindung besteht zwischen permanenten Anionen und Kationen, Wasserstoffbrücken zwischen partiellen positiven und partiellen negativen Ladungen.