Unterschiede zwischen QTP und WinRunner

QTP vs WinRunner

Sowohl WinRunner und QTP sind Programme, die zu Testzwecken von HP Software-Sparte hauptsächlich entwickelt wurden. WinRunner ist eine Software, die für das Testen von grafischen Benutzeroberflächen (GUI) zuständig ist und die Interaktionen mit Benutzeroberflächen auch als Testskripts aufzeichnen und wiedergeben kann. QTP hingegen bezieht sich auf Quick Test Professional, ein Produkt, das für die Bereitstellung von Regressions- und Funktionstestautomatisierung in verschiedenen Softwareumgebungen entwickelt wurde. Software-Qualitätssicherungstests basieren ebenfalls stark auf QTP. Sowohl WinRunner als auch QTP weisen funktionale Unterschiede hinsichtlich der von ihnen ausgeführten Aufgaben auf, die im Folgenden detailliert beschrieben werden.

Wenn es um die von WinRunner und QTP unterstützte Umgebung geht, unterscheiden sich diese beiden sehr. WinRunner unterstützt eine Umgebung mit Powerbuilder, Delphi, Centura, Stingray, Forte und SmallTalk. Die Umgebung, in der QTP arbeitet, enthält. NET Framework, Flash und XML Web Services.

Das Benutzermodell ist auch ein Problem des Unterschieds. Dies betrifft die Art und Weise, in der Benutzer mit der Anwendung interagieren. Mit WinRunner interagieren Benutzer mit einem Fokus auf das Testskript und betrachten Anforderungen, die mit der Programmierung vertraut sind, und suchen nach einer, die sehr mächtig ist. In QTP interagieren Benutzer mit Anwendungen mit synchronisierten Testskripten und einem aktiven Bildschirm. QTP hat auch eine einfache Schnittstelle aufgrund seiner GUI; Es gibt jedoch einen Modus, mit dem auch Experten arbeiten können. Dies macht QTP einfach zu bedienen, aber es ist auch sehr leistungsfähig.

Wenn es um die Skript-Aufzeichnungsmodi geht, ist WinRunner kontextsensitiv und verwendet daher eine flache Objekthierarchie. Auch WinRunner ist analog und erfasst daher alle Eingaben, sei es Tastatureingabe, Mauspfad oder sogar Mausklick. QTP verwendet andererseits eine mehrstufige Objekthierarchie. Außerdem ist QTP Low-Level und daher nur Mauskoordinaten.

WinRunner bietet eine programmatische Darstellung beim Erstellen von Skripten. Es verwendet TSL, das der Sprache C ähnlich ist. TSL ist eine prozedurale Sprache und verwendet Objekte aus einer GUI-Map. QTP hingegen erstellt Skripte in zwei Modi. Eine davon kann auf Symbolen basieren, während die andere eine programmatische Darstellung sein kann. QTP verwendet VB-Skript, das eine objektorientierte Sprache ähnlich VB ist. Alle verwendeten Objekte stammen aus dem Objekt-Repository.

WinRunner speichert in Objektspeicher und Operationen seinen Inhalt in einer flachen Hierarchie, die mit einem GUI-Spion betrachtet werden kann. Der Inhalt wird auch in einer GUI-Map gespeichert. Für neue Objekte wird eine temporäre GUI-Map von WinRunner entwickelt, um neue Objekte aufzunehmen.QTP verwendet andererseits eine mehrstufige Objekthierarchie zum Speichern seines Inhalts. Genau wie in WinRunner kann er mit einem Objektspion betrachtet werden und ist im Objekt-Repository gespeichert. Der Inhalt wird automatisch im Objektrepository gespeichert.

Zu ​​den weiteren Unterschieden zählen die Transaktionsmessung, die von der TSL-Programmierung in WinRunner ausgeführt wird, während in QTP die VBScript-Programmierung erfolgt. Alle datengesteuerten Vorgänge erstellen Iterationen automatisch in WinRunner. QTP hingegen erstellt Iterationen automatisch und programmatisch für alle datengesteuerten Operationen. Schließlich behandelt WinRunner Ausnahmen mit dem Ausnahme-Editor, während QTP Rec verwendet.

Zusammenfassung

WinRunner und QTP wurden von HP

entwickelt WinRunner-Benutzer interagieren mit dem Testskript

QTP-Benutzer interagieren mit Anwendungen mit synchronisierten Testskripten und aktiven Bildschirmen

WinRunner verwendet TSL während QTP verwendet VBScript

WinRunner speichert in Objektspeicheroperationen die Objekte in einer flachen Hierarchie, während QTP Objekte in einer mehrstufigen Hierarchie